E-Mail 2

Lieber VMJ,

es tut mir wirklich ehrlich leid, wenn meine Worte diesen Eindruck hinterlassen haben. Ich wollte dich durch meine Dummheit nicht verärgern bzw. dir Unrecht tun. Bitte entschuldige vielmals. Ich habe von Deiner Arbeit keine wirkliche Ahnung und ich habe gefragt, weil es mich interessiert, nicht weil ich es in Frage stellen wollte.
Ich dachte wirklich, wenn ich dir meine Gedanken und Gefühle weiterhin mitteile, kannst du damit vielleicht bezügl. deiner Arbeit etwas anfangen. Ich bin wohl ein hoffnungsloser Fall, wenn ich schon so hilfsbereite Menschen, wie dich vertreibe.. War wohl nicht mein Glückstag..
Das es mir "zu kurz" war, war vielleicht falsch ausgedrückt. Klar, hatte ich gehofft du hast mir vielleicht mehr zu sagen, denn als du bei mir warst habe ich mich sehr gerne mit dir unterhalten. Ich fand es nicht nur spannend und interessant was du zu sagen hattest, sondern es tat auch gut. (Wie eben deine Seite.) Du weißt um viele Dinge und bist eine besondere Persönlichkeit.
(Du sagtest mal, du hast gerne Feedback und mein Empfinden war eben, dass ich gerne mehr von dir gehört hätte, weil ich denke dass du vieles weißt, viele Erfahrungen gemacht hast und Deine Worte einfach gut tun. Das sollte dir eigentlich sagen, dass ich dich und deine Art zu reden schätze und nicht dass ich dich einnehmen oder unter Druck setzen wollte.)
Wenn ich zuviel verlangt habe, dann aus Unwissenheit und Verzweiflung aber nicht weil ich dich angreifen wollte. Ich habe dich kontaktiert, eben weil ich aus dieser Angst und Verzweiflung raus möchte und nun hab ich damit wohl alles kaputt gemacht.
In der letzten Mail fragtest du mich ob du weiter arbeiten sollst und nun möchtest du nicht mehr. Das hab ich zu akzeptieren auch wenn ich es sehr sehr schade finde, denn ich dachte du kannst meine Gedanken irgendwie verstehen. Ich dachte auch, es ist "normal" dass man zuerst noch etwas durcheinander ist und springende Gedanken hat.
Ich wollte niemals ein unangenehmer und nerviger "Klient" sein, sondern ich wäre gern ein weiterer Beweis für Deinen Erfolg mit dieser Arbeit und Dein besonderes Können gewesen. Ich möchte mich nicht "rausreden" oder noch mehr schreiben, dass falsch interpretiert werden könnte. Es macht mich nur sehr traurig, dass ich einen schlechten Eindruck bei dir hinterlassen habe und ich möchte mich einfach noch mal entschuldigen wenn meine Worte für dich verletztend waren!
Ich danke dir von Herzen für deine bisherige Hilfe. Ich bin ziemlich sicher, dass ich es nur dir zu verdanken hatte, dass ich mich die letzten Tage wieder besser fühlte und ich würde mich auch noch immer sehr sehr freuen, wenn du deine Arbeit doch noch fortsetzen würdest. Ich hoffe ich darf den Anhänger trotzdem weiterhin tragen (wenn ich schon meine Hoffnung und Hilfe vertrieben habe) und finde wieder zu diesem Urvertrauen, dass du mir immer nahe bringen wolltest.
Hoffentlich, sind die anderen Menschen die dich um Hilfe bitten weit klüger als ich es war. Ich wünsche dir aufrichtig nur das Beste und alle Liebe dieser Welt und hoffe sehr du behälst mich trotz allem in etwas angenehmer Erinnerung.
 
Liebe Grüße Steffi

2007-02-07T12:46:22+00:00