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Ins­ge­samt278762

mal einen ein­blick in meine arbeit

Sie lag schon 11 Jahre im Bett. Nur gele­gentlich stand sie noch auf. Allein um die notwendi­gen Ver­rich­tun­gen zu tun, um das Leben in Gang zu hal­ten: um die Ecke in den Super­markt gehen, um für den näch­sten Tag, etwas zu essen zu haben; mal eben kurz mit dem Staub­sauger durch die Woh­nung fahren oder die tägliche Post öff­nen. Aber nach höch­stens 15 Minuten fand jede Auf­gabe, jede noch so anspruch­slose Tätigkeit ihren Zielpunkt in völ­liger Erschöp­fung. Das Bett oder meist die Wohnz­im­mer­couch wurde sofort aufge­sucht, um Kör­per und Seele die Regen­er­a­tion zuteil wer­den zu lassen, die sie einforderten.

Die Frau war nach meiner Schätzung bere­its 80 Jahre alt, so dass mich ihre schnelle Erschöp­fung bei allem Tun und Ver­richten erst ver­wun­derte, als mich ihr Mann, dessen vitales Ausse­hen mir schon unver­ständlich machte, wieso er mit einer so Gebrech­lichen zusam­men­lebte, darauf hin­wies, seine Frau sei genau wie er ger­ade erst 60 Jahre alt. Was lässt eine Frau so altern? Aber kon­nte das Alter allein schuld sein an einer solchen Erman­gelung von Lebensen­ergie. Ich kan­nte Achtzigjährige, die wan­derten noch im Schwarzwald oder putzten stun­den­lang ihre Wohnung.

Auf sie habe ich schon gewartet!“ sagte die ältere Frau, die ihren Mann ver­an­lasst hatte, mich zu rufen. Jetzt stand ich vor ihr und sollte mich etwas weiter zu ihr runter bücken. „Was haben Sie für blaue Augen!“ sagte sie erstaunt, als gefiele ihr ger­ade meine Jugendlichkeit, die ihr in meinem Antlitz ent­ge­gen zu strahlen schien. Ich freute mich über das Kom­pli­ment und da ich lächeln musste, merkte sie, dass sie meine Sym­pa­thie gewon­nen hatte. Sie tat mir von Herzen leid. Wer möchte schon ein Untoter sein, wenn alle Gle­ichal­tri­gen mit ihrem Leben noch so viel anfan­gen kön­nen. Als wenn man ihr den besee­len­den Leben­shauch her­aus­ge­zo­gen hätte. Ich schaute mich im Zim­mer um – auf der Suche nach einem Hin­weis, nach dem schwarzen Loch, das ihr Leben einsog.

Wider Erwarten hatte ich jedoch keinen blassen Schim­mer, wer oder was die Ursache sein kön­nte. Meine Hell­sicht schien zu ver­sagen. Durch ein magis­ches Rit­ual kon­nte ich dem lebe­nauf­saugen­den Grund jedoch näher kommen.

Es klin­gelte an der Tür. Nach­dem der Mann die Tür geöffnet hatte, spürte ich sofort einen zorni­gen Blick, der an mir haftete. Die fremde Per­son wollte mich nicht sehen, wo sie mich doch sehen musste. Sie hatte sofort erfasst, dass ich ihr Unheil bedeutete. „Was will der denn hier!“ kam aus ihrem Mund, nach­dem die Tür ger­ade ein­mal vielle­icht drei Sekun­den offen stand. Mein Anblick schock­ierte die fremde Per­son, die jedoch sofort die Tür wieder zuschmiss und fluchtar­tig durch das Trep­pen­haus nach unten und dann ins Freie stürzte. Mit lauten Schrit­ten hastete sie die Trep­pen hin­unter, als hätte sie den Leib­hafti­gen gese­hen. Als mein Blick ihr noch auf der Straße fol­gte, kon­nte ich noch erken­nen, dass sie unge­fähr 60 Jahre alt sein müsse.

Ich fragte den Herrn des Hauses, ob es sich um die Schwester seiner Frau han­deln würde. Doch dieser ver­meinte mit ankla­gen­dem Ton, dies wäre die Mut­ter seiner Frau gewe­sen, die nur nach dem Rechten hätte sehen wollen. Sie käme gele­gentlich, um ihre Tochter zu bedauern und ihr alles Notwendige mitzubrin­gen, damit sie möglichst wenig selbst einkaufen und über­haupt wenig aus dem Haus müsse. Es war dem Mann anzumerken, dass er sich wenig über jeden Besuch der Schwiegermut­ter zu freuen schien. Dies­mal war er wohl froh, dass der Besuch nur Sekun­den gedauert hatte. Er seufzte. „Wis­sen Sie“, sagte er, „manch­mal habe ich das Gefühl, hier sind die Rollen ver­tauscht. Meine rüstige Schwiegermut­ter ist alle paar Wochen ver­reist. Meine Frau liegt stattdessen im Bett.“

Als er dies sagte, merkte ich, dass ihm klar wurde, was ich wusste, seit­dem mich dieser frostige Blick berührt hatte. Nicht nur die Rollen waren ver­tauscht, auch das Alter und die Lebensen­ergie. Die Mut­ter hatte der eige­nen Tochter die Lebensen­ergie aus­ge­saugt, um weit­er­hin ihr äußerst agiles Leben führen zu kön­nen. Der Blick, mit dem sie mich angeschaut hatte, machte zudem deut­lich, dass sie gespürt hatte, dass ihr böses Spiel nun ent­larvt und zu Ende sei.

Ich änderte die Rich­tung des Energieflusses zwis­chen Mut­ter und Tochter.

Das Leben kehrte in die Sechzigjährige zurück. Zusam­men gin­gen wir ins Freie und set­zten uns auf eine Bank. Sie atmete tief durch und die Bek­lom­men­heit schien sie ver­lassen zu haben.

Ihr Mann teilte mir einige Wochen später mit, dass es ihr nicht nur von Tag zu Tag besser ginge, son­dern dass sie richtig aufge­blüht sei, während seine ungeliebte Schwiegermut­ter ihre näch­ste Reise aus gesund­heitlichen Grün­den stornieren musste.